Wie verlegt man Feinsteinzeugfliesen am Haus und auf der Terrasse richtig?

In unserem letzten Blogbeitrag ging es um Verlegetipps für Bodenplatten und Formsteine. Heute wollen wir Ihnen Tipps geben, wann und wie man Feinsteinzeugfliesen verlegt.

Steinterrasse mit MarmoroptikFeinsteinzeugfliesen eignen sich besonders gut um einen harmonischen Übergang zwischen drinnen und draußen zu schaffen. Sie bauen sozusagen optisch eine Brücke in den Garten. Die gleiche Fliesenoptik in unterschiedlicher Stärke für Innen und Außen macht diese Verlängerung möglich.
Mit digitalen Drucktechniken werden sogar Feinsteinzeugfliesen in Holzoptik, Steinoptik oder Betonoptik hergestellt, die man kaum von den echten Materialien unterscheiden kann, die aber die Vorteile einer keramischen Fliese besitzen.
Feinsteinzeugfliesen mit einer Stärke von 2 cm haben eine sehr hohe Qualität – die Bodenplatten sind sowohl frostsicher, als auch rutschhemmend. Durch die Glasur ist die Oberfläche komplett dicht. Dadurch kann sich auch kein Schmutz festsetzen.

Den Gestaltungsmöglichkeiten sind nahezu keine Grenzen setzt.

Feinsteinzeugfliesen können sowohl auf Stelzlager, im Sand, im Kiesbett wie auch als Doppelboden verlegt werden. Diese Fliesen zieren einen Gehweg genauso wie den Boden einer Terrasse oder eines Balkons. Auch einem Schwimmbad geben sie einen optisch schönen Rahmen. Welcher Untergrund verwendet wird spielt für die Fliesen keine Rolle.
Generell empfehlen wir, dass der Belag entkoppelt sein muss. Das Wasser darunter muss ablaufen können. Unabhängig von der Verlegeart kann der Belag mit Wasser und jedem, für Fliesen geeignetem Mittel gereinigt werden.

Hier ein paar Verlegehinweise für Feinsteinzeugfliesen:

Verlegung auf Sand:
Den Untergrund mindestens 10 cm tief ausgekoffern und mit Sand befüllen. Die Fläche muss eben, mit einem leichten Gefälle angelegt werden. Damit die Platten fest auf dem Untergrund liegen, werden sie mit einem Gummihammer leicht eingeklopft.
Verlegung auf Kies oder Splitt:
Der Kies muss ca. 20 cm aufgeschüttet werden. Für diese Verlegung eignet sich Kies oder Splitt. Hier ist ein Mindestgefälle von 2 % notwendig, um den Abfluss von Wasser zu gewährleisten.
Verlegung auf Kies oder Splitt auf festem Untergrund:
Werden die Platten auf einem Estrich- oder Betonuntergrund verlegt, muss zuerst eine Drainagenschicht aufgebaut werden. Erst hierauf kann das Kies- oder Splittbett gefüllt werden. Die Aufbauhöhe ist von der Vorgabe des Herstellers des Unterbaus abhängig. Für die Gestaltung von Einfahrten ist die Verlegung auf Estrich eine sehr gute Lösung. Das Material hält eine Bruchlast von 500 bis 1000 kg (je nach Fliesentyp) aus und ist dadurch befahrbar.

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