Unsere Verlegetipps für Bodenplatten und Formsteine

Winterzeit ist Ruhezeit, denn solange es friert, sollte man keine Beläge verlegen. Wenn Sie vorhaben demnächst zu plastern, können Sie allerdings schon für die wärmeren Tage planen, z.B. das Verlegen von Platten und Formsteinen.

PflasterarbeitenBeginnen Sie am Haus oder anderen wichtigen Plätzen. Von dort aus kann man sich dann zu den Randbereichen hinarbeitet. Beim Verlegen von Platten und Verbundsteinen kann man vorwärts arbeiten, also: sich auf dem bereits fertigen Belag bewegen. Beim Pflastern dagegen arbeitet bzw. kniet man in der Splitt- bzw. Sandschicht.
Es empfiehlt sich den frisch verlegten Belag immer wieder aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und nach jeweils drei Reihen mit der Wasserwaage zu prüfen. Runde und geschwungene Formen sind schwierig zu verlegen. Im Zweifelsfall überlassen Sie solche Bereiche einem Fachmann wie der Holstein Gartengestaltung.

steinkreis

steinmusterVorsicht! Unregelmäßige Lücken nie mit Bruchsteinen füllen – das wirkt selten gelungen und gefährdet die Stabilität. Besser Steine auf entsprechende Größe zurecht schneiden.

Zum Abschluss sollten Sie die Beläge nochmals verdichten oder festklopfen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Steine nicht beschädigt werden. Eine Gummimatte ist dabei empfehlenswert.

Muster von Belägen anlegen

Mit dem Muster lassen sich Charakter und Dynamik eines Belags variieren. Beim Streifenverband (siehe Foto 1; Foto 2: Polygonalverband)
Streifenverbandgibt es mehrere parallele Linien von Steinen in Gehrichtung. Das Schachbrettmuster ist gekennzeichnet durch quadratische, zweifarbig abwechselnd ausgelegter Steine.
Von Kreuzfugen spricht man, wenn sich vier Belagssteine so berühren, dass die Fugen eine klassische „Kreuzung“ bilden. Dieses geometrische Muster erfordert besondere Sorgfalt, weil Unregelmäßigkeiten stark ins Auge fallen.
Als Römischen Verband bezeichnet man eine gemischte Verlegung, bei der es keine Kreuzfugen gibt und eine durchgehende Fuge möglichst nicht mehr als drei Platten berührt.

Beim Fischgrät- und Ellbogenmuster bilden die Steine rechtwinklige Muster. Runde Muster eignen sich Polygonalverbandhauptsächlich für Terrassen oder Hofflächen.
Fugen und Belag müssen im richtigen Verhältnis zueinander stehen – je kleiner der Belag, desto schmaler die Fuge. Bei den meisten Steinen und Platten sind 3 bis 5 mm ideal; lediglich beim Großsteinpflaster belässt man etwa 1 cm.
Als Fugenfüllung eignet sich Quetsch- oder Brechsand. Bei großen Fugen ab 5 mm sollten Sie zunächst Splitt der Körnung 2/5 einkehren und anschließend Quetschsand einschwemmen. Wer die Fugen begrünen will, füllt etwas Humus mit ein.

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.