So bereiten Sie Ihre Blumenbeete richtig vor

Gartenansicht mit Tulpen und PolsterphloxDer Frühling ist da und damit auch der Zeitpunkt um den Garten und die Blumenbeete wieder fit zu machen. Auch die Natur erwacht mit den ersten warmen Temperaturen aus ihrem Winterschlaf. Grundsätzlich gilt: Nach dem letzten Frost des Frühjahres, können Sie im Garten loslegen. Hier einige Tipps wie Sie Ihren Garten für den Frühling fit machen.

Die richtige Vorbereitung Ihrer Blumenbeete

Bevor Sie loslegen drehen Sie eine Runde durch Ihren Garten und machen Sie erst einmal eine Bestandsaufnahme. Schauen Sie welche Pflanzen den Herbst und Winter „überlebt“ haben. Aber Achtung: Nicht alles ist tot, was auf den ersten Blick so aussieht! Schauen Sie in Ihren Beeten auch nach hochgefrorenen Pflanzen. Hier sollten Sie den Boden wieder leicht andrücken. Außerdem sollten Sie sich jetzt schon unbedingt um die Beseitigung von Unkraut und Schnecken kümmern. Das erspart Ihnen in den folgenden Monaten viel Arbeit.

Beetpflege im FrühlingSofern nicht schon im Herbst geschehen, sollten Sie Ihre Beete im Frühling umgraben oder auflockern. Das ist besonders bei schweren Böden, mit einem hohen Lehm- und Tongehalt wichtig. Danach harken Sie die Erde wieder glatt. Dabei entfernen Sie Steine und weiteres Unkraut. Bevor Sie den Boden neu bepflanzen, geben Sie ihm etwas Zeit zum Ruhen. Dadurch gelangen wieder wichtige Mikroorganismen an die Oberfläche.

Das Schneiden von Pflanzen

Große Stauden wachsen im Laufe des Jahres noch weiter. Sie sollten daher den umliegenden Pflanzen Luft verschaffen indem Sie die zu groß gewordenen Stauden zurückschneiden. Schneiden dabei Sie ruhig großzügig ab. Die Pflanze dank es Ihnen mit einem starken Wachstum und einer schönen Blüten. Auch mehrjährige Kräuter wie Lavendel und Rosmarin werden jetzt zurückgeschnitten, ebenso Rosen. Der Boden sollte dabei aber trocken sein. Auch Obstbäume können jetzt geschnitten werden.

Achtung: Im Gegensatz zu Stauden sollten Sie die Obstbäumen nicht zu radikal einkürzen. Es besteht sonst das Risiko, dass Sie nicht nur Knospen und Triebe abschneiden, sondern, dass im laufenden Jahr nichts mehr nachwächst!

Düngen Sie Pflanzen und Gartenboden richtig

Gartenzeit - Kompost für das BeetNach der Winterpause freuen sich Gartenpflanzen im Frühling über eine Düngung. Obstgehölze brauchen organischen oder Mineraldünger. Langzeitdünger ist gut für Pflanzen geeignet, die Blüten oder Früchte entwickeln. Stauden, Rosen und Rhododendren sollten man erst ab April düngen.
Schauen Sie sich auch den Gartenboden in Ihren Beeten an. Weist er einen hohen Lehmgehalt auf, ist er möglicherweise zu fest und Sie sollten ihn durch die Zugabe von etwas Sand ein wenig auflockern. Ein sehr sandiger Boden kann hingegen die Erde auch austrocknen. Dadurch können Nährstoffe ausgeschwemmt werden. In diesem Fall arbeiten Sie, bevor Sie die Pflanzen einsetzen, neben Humus auch Kompost in die Erde ein.

Informieren Sie sich bei einem Fachmann vorab, welcher Dünger in Ihrem Fall der Richtige ist. Achten Sie beim Dünger auf den natürlichen Nährstoffgehalt und den pH-Wert.
Neben der richtigen Erdstruktur und der Standortwahl hängt das Wachstum der Pflanzen also auch von der Qualität des Beetbodens ab.

Die erste Aussaat

Wenn Sie in Ihrem Beet etwas umgestalten möchten, können Sie im März mit der Aussaat beginnen. Durch die frühe Aussaat haben Sie bereits in den folgenden Monaten schöne Blumen oder leckere Lebensmittel in Ihrem Garten.
Robustere Pflanzen können Sie direkt ins Freiland säen. Empfindliche Pflanzen, wie Sonnenblumen und Kapuzinerkresse, sollten hingegen auf der Fensterbank vorgezogen werden. Dabei sollte die Erde stets handfeucht sein.

 

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