Bei einer Kellersanierung fragen Sie lieber einen Fachmann

Kellersanierung von außenWenn Sie eine Kellersanierung planen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Je nach Grund der Sanierung, kann man das von außen oder von innen tun. Eine Abdichtung von außen empfiehlt sich bei Neubauten oder nachträglich auch bei feuchtem Mauerwerk im Keller. Es gibt verschiedene Methoden das Mauerwerk zu trocknen und wirksam abzudichten.
Je nach Sanierungsziel können daher verschiedene Methoden geeignet sein. Um langfristig die Sicherheit von trockene Wände zu haben, sollten Sie im Vorfelde auf jeden Fall einen Fachmann hinzuziehen!

Sie können Ihren Keller zwar auch selber nachträglich von außen abdichten, sollten aber bedenken, dass Sie für den Aushub rund um das Haus einen Bagger benötigen. Bevor Sie mit den Aufgrabungen beginnen, sollten Sie daher auch noch einen Baufachmann zu Rate ziehen. Besonders bei Gebäuden mit mehreren Geschossen oder einem bereits stark beschädigten Fundament, kann es durch die Aufgrabungen mitunter zu Statikproblemen kommen.

5 Schritte zur Kellersanierung von außen

AußenwandschutzSind die Kellerwände freigelegt, können Sie sie von außen auch selbst abdichten. Zunächst müssen Sie dazu den überstehenden Putz entfernen. Dann sollten Sie das Mauerwerk einige Tage trocknen lassen und es dann komplett neu verputzen. Ist der Putz getrocknet kann der Bitum als Abdichtmasse mit einem Spachtel aufgetragen werden. Danach montieren Sie eine Dämmung und eine Noppensperrbahn. Zu Letzt sollten Sie noch eine Drainage anlegen. Das verhindert, dass sich Wasser an der Bodenplatte anstaut.

Auch gut angelegte Abböschungen tragen dazu bei, dass Ihre frisch sanierte Kellerwand trocken bleibt. Abböschungen haben den Vorteil, dass die Wände weiter „belüftet“ bleiben. Besonders sinnvoll sind sie bei Kellerräumen mit Fenstern. Auch hierfür gibt es verschiedenen Möglichkeiten. Je nach Geschmack und Platz kann man Sie unterschiedlich gestalten.

Abböschung StufenbeetEine natürliche Möglichkeit ist das Stufenbeet. Dabei ordnet man kleine Findlingen oder andere Elemente stufenförmig an und füllt die Zwischenräume mit Mutterboden. Wenn man dann den Boden mit verschiedenen Steingartengewächsen bepflanzt, erhält man ein wunderschönes Stufenbeet, das Ihre Abböschung zu einem kleinen Biotop macht. Ein Nachteil bei der bepflanzten Variante ist der Pflegeaufwand. Z. B. sollte bei einer Rasenböschung die Neigung möglichst nicht steiler als 35% sein um sie noch problemlos mähen zu können. 35% Steigung bedeutet, bei einer Länge von 1 Meter darf die Höhe der Böschung nicht mehr als 35 Zentimeter sein. Sie brauchen für einen größeren Höhenunterschied also entsprechend viel Platz. Bei einem Stufenbeet spielt die Neigung allerdings keine große Rolle. Hier ist lediglich die übliche Beetpflege angesagt.

Eine andere Möglichkeit ist eine Gestaltung mit Steinen. Dazu mehr in unserem nächsten Blogbeitrag.

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