Gönnen Sie dem Rasen in Ihrem Garten jetzt eine Frühjahrskur!

Rasenlüftung mit NagelschuhenIm Frühjahr braucht auch unser Rasen eine „Kur“. Ein schöner, satt-grüner Rasen entsteht nicht von alleine, sondern erfordert ein wenig Arbeit. Nach der Winterruhe müssen Sie Ihrem Rasen im Frühjahr ein wenig auf die Sprünge helfen.

Bevor Sie nun loslegen, hier ein paar Tipps zur richtigen Rasenpflege.

Wenn im Winter Laubreste auf dem Gras liegen gelassen wurden, müssen diese spätestens jetzt entfernt werden. Das ist wichtig, weil der Rasen sonst schlecht belüftet wird, was dann zur Ausbreitung von Krankheiten und Pilzen führt.
Sichtbare Macken wie beispielsweise kahle oder vermooste Stellen, sollte man dabei ebenfalls ausbessern.

Im März bekommt das Gras eine letzte Kalkgabe. Wenn dann die Frostperiode vorbei ist und das Gras bereits höher als fünf Zentimeter gewachsen ist, kann es zum ersten Mal schneiden.

Die häufigsten Fehler beim Rasenmähen vermeiden.

RasenmäherWie oft sollte man seinen Rasen mähen, wann ist der richtige Zeitpunkt und wie kurz darf das Gras geschnitten werden? Wer Fehler macht, riskiert Kahlstellen, Klee- und Mooswuchs. Diese Fehler sollten Sie beim Rasenmähen vermeiden.

Überblick

1. Wie oft muss man mähen?
2. Gras nicht zu kurz mähen
3. Umgang mit dem Grasschnitt

Das regelmäßige Mähen ist für einen gesunden Rasen wichtig. Wie oft man gemähen muss hängt vom Wetter und dem Graswachstum ab. Im Frühsommer brauch ein gesunder Rasen meist einen wöchentlichen Schnitt. Wenn man das Gras zu lange wachsen lässt, muss man anschließend braune Stellen in Kauf nehmen.

Rasen nicht zu kurz mähen

Ein zu kurzer Schnitt schadet dem Gras, besonders in Trockenzeiten. Deswegen sollte er nicht zu kurz geschnitten werden, wenn es länger nicht geregnet hat. Ideal ist eine Halmlänge von drei und vier Zentimetern. Bei einem kürzeren Schnitt verbrennt der Rasen leicht durch starke Sonneneinstrahlung und wird braun. Außerdem beeinträchtigt der plötzliche Kahlschnitt das Wachstum der Gräser oder lässt sie sogar ganz absterben.
In den dabei entstehenden Kahlstellen siedeln sich dann vermehrt Unkraut und Moos an. Spätestens, wenn die Halme über acht Zentimeter lang sind, sollten Sie zum Rasenmäher greifen. Bei Rasenflächen, die im Schatten liegen darf man das Gras ca. einen Zentimeter länger lassen, damit die Halme genügend Sonne bekommen.
Bei Temperaturen über 30 Grad sollte man seinen Rasen ebenfalls nicht mähen. Der Boden trocknet dann zu schnell aus. Ein guter Zeitpunkt zum Mähen ist der späte Nachmittag. Vormittags ist das Gras oft noch zu feucht, und in der Mittagssonne würden die abgeschnittenen Halme zu leicht verbrennen.

Umgang mit dem Rasenschnitt

Wenn man häufig mäht oder einen Mulchrasenmäher verwendet, kann die gemähten Grasspitzen einfach liegen lassen. Sie dienen dann als Humus. Das funktioniert allerdings nur bei kurzen Grasschnipseln. Längeres Schnittgut muss allerdings unbedingt entfernt werden, da der Rasen sonst erstickt.
Das Rasenmähen bei Nässe sollte man vermeiden. Zu einen werden die Halme dann ungleichmäßig abgeschnitten und zum andern lässt sich der Rasenmäher bei nassem Gras schlechter reinigen.

Nach dem ersten Rasenschnitt kann auch die erste klassische Rasendüngung erfolgen.

 

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