Gartentoreinbau zwischen vorhandene Pfosten oder Mauern

haus mit mauer und zaunAuch wenn Sie ihr Gartentor zwischen bereits vorhandenen Pfosten oder Mauerwerk einbauen wollen, bleiben die meisten Arbeitsschritte gleich. Es müssen jedoch zusätzlich die vorhandenen Flächen, an denen das Tor montiert werden sollen, geebnet werden. Das Glätten erfolgt entweder durch Schleifen oder durch eine Ausgleichsmasse.

Dann wird das Gartentor mit Hilfe einer Wasserwaage und einer Schnur ausgerichtet. Dabei sollten Sie unbedingt auf die Abstände achten.
Bohren Sie danach für jedes Torband die Befestigungslöcher. Nun werden die Torbänder an den vorgesehenen Stellen angebracht und der Torflügel eingehängt. Jetzt müssen Sie nur noch mit den einstellbaren Bändern alles ordentlich ausrichten.
Als nächstes montiert man mit Gewindeankern und Montagemörtel den Bodenanschlag auf dem Fundament. Fertig.
Erst ganz zum Schluss wird der Schließzylinder in das Einsteckschloss eingesetzt und verschraubt. Den immer erst dann eingebauen, wenn keine Verschmutzungsgefahr mehr besteht!

Wenn man handwerklich noch ungeübt ist, sollte man das Gartentor nicht alleine einbauen. Holen Sie sich Hilfe aus der Familie oder aus dem Freundeskreis. Wer sich ganz unsicher ist, sollte sich professionelle Hilfe holen. Das garantiert einen perfekten und für Sie stressfreien Einbau.

Beton für das Gartentor anmischen

Ohne ein Betonfundament geht es meistens nicht. Deswegen zum Schluss noch ein paar Infos zum Beton anmischen und verarbeiten.

Den Beton mischen Sie am besten an nachdem Sie die Löcher für die Pfosten ausgehoben haben. Vorzugsweise nimmt man dazu einen schnell abbindenden Trockenbeton. Diesen kauft man im Sack. Trockenbeton erhalten Sie in jedem Baumarkt. Mischen Sie ihn Sack für Sack nach den Herstellerangaben an. Die Masse wird gleich anschließend in die Fundamentgruben verfüllt. Sie sollten den noch weichen Beton in den Gruben zwischendurch immer wieder mit Hilfe einer Maurerkelle glattstreichen und verdichten. Auch der Verbindungssteg muss bei diesem Arbeitsschritt verfüllt werden.
Zur Stabilisierung kann man das Ganze noch zusätzlich mit Baustahl bewehren. Die Grube sollte bis 10 cm unterhalb der Rasenkante aufgefüllt werden. Nun sind die Erdarbeiten erst einmal abgeschlossen, und der Beton muss über Nacht aushärten.

Am nächsten Tag können Sie den Baustahl wieder entfernen. Jetzt sollte das Gartentor alleine stehen. Nun fehlen nur noch die Anschlusswinkel für die Stabmatten. Ohne sie kann das Tor nicht in den Gartenzaun eingebunden werden.

Wir hoffen, dass unsere Tipps Ihnen beim Gartentoreinbau helfen und wünschen Ihnen gutes Gelingen dabei.

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