Bodendeckerrosen sind wunderschöne, pflegeleichte Dauerblüher

Kleinstrauchrosen, Strauchrosen, Bodendeckerrosen mit LavendelFrüher schenkte man den Bodendeckerrosen kaum Beachtung. Inzwischen werden sie aber immer beliebter. Ein Grund ist sicher, dass sie nicht nur schön sondern auch pflegeleicht sind. Bodendeckerrosen werden auch Kleinstrauchrosen genannt und haben den Vorzug, dass sie den ganzen Sommer über blühen.
Da sie sehr pflegeleicht sind, werden sie auch oft für „öffentliche Grüns“ verwendet. Seit einiger Zeit haben aber auch Gartenbesitzer diese Rosengruppe für sich entdeckt, denn sie ist so vielseitig wie keine andere.

Hier ein paar Tipps zu der „kleinen Schönheit“.

Die Bodendeckerrose als Bodendecker pflanzen

Wenn man Bodendeckerrosen eng genug zusammen planzt, machen sie ihrem Namen alle Ehre. Um eine komplett geschlossene Pflanzendecke zu erhalten, durch die kein Unkraut hochwachsen kann, sollten Sie Sorten mit einer Mindesthöhe von 40 Zentimetern verwenden. Wählt man eine kleineren Rosensorte gelangt immer noch genug Licht an den Boden, um den Unkrautwuchs zu begünstigen.

verschiedene Bodendeckerrosen-SortenEs gibt bei den Kleinstrauchrosen, grob betrachtet, drei unterschiedliche Wuchsformen:

1. Kleinstrauchrosen die sich mit langen Trieben flach ausbreiten. Hier reichen bereits ein bis zwei Pflanzen pro Quadratmeter, um die Fläche zu bedecken.
2. Sorten mit aufrechtem, buschigem Wuchs. Sie wachsen kompakter. Bei diesen Sorten braucht man drei bis sechs Pflanzen pro Quadratmeter.
3. Die bogig überhängende Kleinstrauchrose. Sie hat einen höheren Wuchs und sieht auch in Einzelstellung gut aus. Für eine bodendeckende Pflanzung benötigen Sie je nach Wuchsstärke zwei bis vier Pflanzen pro Quadratmeter.

Genauso unterschiedlich wie die Wuchsformen der Bodendeckerrose, so sind auch ihre Blüten. Sie reichen von ganz natürlich wirkenden, einfachen Sorten bis hin zur romantisch, gefüllten Sorte. Auch die Farbpalette ist inzwischen sehr groß. Früher musste man sich meist mit Rosa und Weiß begnügen. Heute kann man auch Sorten in warmen Rottönen, Apricot, Orange oder Gelb kaufen.

Es gibt auch duftende Kleinstrauchrosen

Einige Bodendeckerrosen verströmen auch einen angenehmen Duft. Dazu gehören die weiße „Schneekönigin“, die dunkelrosa bühende „Magic Meidiland“ und die blaurosafarbene „Lavender Dream“. Der Duft ist allerdings nicht mit dem Aroma von Edelrosen vergleichbar.

Die Pflege von Bodendeckerrosen

Die meisten Sorten sind absolut robust und blühen unermüdlich bis zum ersten Frost. Gerade Garteneinsteiger können mit den robusten Rosen wenig falsch machen.
Der Arbeitsaufwand ist recht gering. Es reicht, wenn man die Pflanzen alle drei bis vier Jahre, vor dem Austrieb im Frühjahr, auslichten. Falls die Rosen einmal zu hoch geworden sind, kann man sie sogar radikal mit der Heckenschere zurückschneiden.

Anders als bei Edelrosen, kann man auch auf das herbstliche Anhäufeln mit Erde im Wurzelbereich (für den Winterschutz) verzichten. Die Rosen müssen nur tief genug in der Erde sitzen. D. h. die Veredlungsstelle muss etwa fünf Zentimeter tief im Boden liegen. Das Abdecken mit Tannenreisig, was die Rosen vor dem Austrocknen durch die Wintersonne schützt, reicht dann völlig aus. Man kann Kleinstrauchrosen auch durch Stecklinge vermehren. Dabei sollten Sie darauf achten die Triebbasis ebenfalls fünf Zentimeter tief in die Erde zu stecken.

Gartengestaltung mit Bodendeckerrosen

Kleinstrauchrosen sehen auch sehr gut aus, wenn man verschiedene Sorten miteinander kombiniert. Die Rosenfläche wirkt lockerer, wenn Blütenfarben und Wuchshöhen variiert. Auch mit anderen Pflanzen, wie z. B. blühendem Zierlauch oder Lavendel, lassen sich Kleinstrauchrosen wunderbar kombinieren. Es gibt viele Möglichkeiten, je nach Ihrem Geschmack. Am besten nimmt man dazu Stauden oder Zwiebelblumen die im Frühsommer blühen.

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