So legen ein Hochbeet richtig an – die richtig Befüllung

GemüsehochbeetDamit Ihr Hochbeet eine gute Ernte erbringt, sollten Sie es schichtweise befüllen. Durch die schichtweise eingefüllten organischen Materialen, wie z.B. Zweige oder Grasschnitt, entsteht im Beet Wärme. Die Wärme ist bis zu 5° C höher als in einem normalen Flachbeet. Durch die höhere Temperatur wird das Wachstum der Pflanzen beschleunigt und bewirkt eine zeitigere Ernte.
Im Herbst fällt das meiste Schnittgut im Garten an. Es ist also eine günstige Zeit um ein Hochbeet zu bauen und zu befüllen. Schon im darauf folgenden Jahr können Sie Tomaten, Gurken etc. aus Ihrem eigenen Anbau essen!
Beim Befüllen des Hochbeetes ist es wichtig gut zu schichtet. Wählen Sie für Ihr Hochbeet einen sonnigen bis halbschattigen Standort.

Es sind also folgende Punkte bei Hochbeet zu beachten:

1. Der richtige Standort
2. Die richtige Größe
3. Das geeignete Material
4. Eine gute Befüllung
5. Die richtigen Pflanzen
6. Die Pflege der Pflanzen

Geeignete Pflanzen für das Hochbeet

Besonders im ersten Jahr ist das Nährstoffangebot in Ihrem Beet sehr hoch. Stark zehrende Pflanzen fühlen sich dann besonders wohl.
Im Bereich der Zierpflanzen kommen dann Geranien, Petunien etc. in Frage.
Beim Gemüse eignen sich anfänglich Tomaten, Gurken, Kohl, Lauch, Paprika, Zucchini oder Auberginen sehr gut, da sie kein Nitrat in Früchten und Blattmasse einlagern.

Ab dem dritten Jahr sind mittel- und schwachzehrende Zier- und Gemüsepflanzen im Beet zu bevorzugen. Das sind z.B. Kräuter, Spinat, Erdbeeren, Mangold und Salate.
Wenn Sie eine Mischkultur pflanzen können Sie die Erträge und Pflanzengesundheit fördern.

Auch ein Hochbeet muss gepflegt werden

Auch wenn die Pflegemaßnahmen in Hochbeeten geringer ausfallen als im Flachbeet, ganz ohne geht es auch hier nicht. Kontrollieren Sie Ihr Hochbeet auf Unkräuter, Schädlinge und Krankheiten. Falls Sie etwas entdecken, handeln Sie umgehend.

Düngen und Wässern im Hochbeet

Da die geschichteten Pflanzenreste langsam verrotten, senkt sich auch der Substratgehalt im Beet. Am besten begegnen Sie diesem Umstand indem Sie bei jeder Neuebepflanzung gute Erde oder Komposterde nachfüllen. Nach 5 bis 6 Jahren sollten Sie die Beetbefüllung komplett auswechseln. Die „alte“ Erde aus dem Hochbeet eignet sich dann aber noch bestens zur Bodenverbesserung in Staudenbeete.
Da Hochbeete weniger Erdvolumen haben als Flachbeete, sollte Sie das Gießen entsprechend anpassen. Gießen Sie nur so viel, dass die Erde feucht aber nicht nass ist. Vermeiden Sie Staunässe!

Mit einem Hochbeet lässt es sich komfortabel Gärtnern. Sie haben alles in Greifhöhe und können auch noch Ihre Gartenabfälle nutzen.
Viel Spass dabei! Ihr Holstein-Gartengestaltung-Team.

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