Wie funktioniert die Flächenkompostierung von Laub?

Komposter aus HolzJetzt ist der Herbst da. Es gab viele Fragen zur Laubbeseitigung und Flächenkompostierung. Deswegen kommen wir noch einmal auf das Thema zurück. Die meisten fragten: „Wohin mit dem ganzen Laub“? Die Biotonne reicht jetzt nicht lange aus. Natürlich kann man das Laub auch sammeln und über die städtische Müllabfuhr oder den Recyclinghof entsorgen. Das Entsorgen von Herbstlaub ist allerding in einigen Gemeinden mit Kosten verbunden. Zudem muss man es mit dem Auto transportieren. Kostenlos und mit einem echten Mehrwert für Ihren Garten hingegen ist es, das Laub zu kompostieren. Eine Variante ist die Flächenkompostierung.

So funktioniert die Flächenkompostierung von Laub

kompostieren mit Schnellkomposter und herkömmlich mit Kompost HaufenDas Herbstlaub ist an und für sich leicht zu verwerten. Man kann es z.B. wunderbar als Dünger für bestimmte Pflanzen nutzen. Reiner Laubkompost hat nämlich einen leicht sauren pH-Wert. Deswegen ist er der ideale Nährboden für Moorbeetpflanzen wie z.B. Rhododendren und Hortensien. Laubkompost benötigt allerdings eine etwas andere Behandlung als der klassische Kompost.
Anders als der frische Grünschnitt aus dem Sommer, verrottet das Herbstlaub eher schlecht. Wenn Sie das Laub vorher klein häckseln und es mit dem letzten Rasenschnitt vermischen oder auf verschiedene Komposthaufen verteilt, erhalten Sie einen besseren Humus. Der Anteil von Laub sollte dabei nicht mehr als 20 Prozent betragen.

Das Laub einiger Bäume ist allerdings nicht ganz einfach zu kompostieren. Besonders Eichen- und Buchenlaub ist dafür bekannt. Aber auch die großen Blätter der Kastanie sind schwierig zu kompostieren. Sie sind besonders strukturstabil und verrotten dadurch nur schwer zu gutem Kompost. Hier ist ein Komposter von Vorteil. In ihm fällt das Laub schneller zusammen. Aber auch das geschieht nicht ganz von alleine. Damit der Rottprozess optimal läuft, sollten Sie den Kompost regelmäßig (ca. alle 6 Wochen) umschichten. Das fördert die Durchlüftung.

selbst erzeugte Komposterdeselbstgezimmertes Hochbeet aus Holz, Salatpflanzen fuehlen sich wohlDas Mulchen oder die Flächenkompostierung sind die bequemsten Arten, das Laub loszuwerden. Dazu kehrt man die Blätter einfach 10 cm dick unter Bäume, Sträucher oder auf Baumscheiben und lässt sie dort liegen. Voraussetzung ist allerdings, dass dort kein Rasen wächst, denn der würde unter dem Laub eingehen.
Diese Form der Kompostierung ist auch nur für Plätze im Garten geeignet wo die relativ langsame Rotte von 12 Monaten nicht weiter stört.
Auf den Beeten kann das Laub ebenfalls nützlich sein. Hier kann man Gemüse wie Feldsalat oder Spinat mit einer dünnen Laubschicht gut vor Frost geschützt. Laub eignet sich auch wunderbar als Füllung für Hochbeete.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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