Holz im Garten – die natürliche Alternative zu Fliesen oder Stein

Holz als Naturprodukt belebt den Garten und gestaltet ihn auf natürliche Weise. Terrassen müssen nicht immer aus Stein sein und Zäune nicht zwangsläufig aus Metall. Holz fügt sich hervorragend ins Landschaftsbild ein. Es harmoniert mit Wasser, Steinen und Pflanzen.
Trotz konkurrierender Materialien hat Holz bei der Verwendung im Außenbereich nichts an Beliebtheit eingebüßt. Holz wird als Gestaltungselement wieder wesentlich häufiger verwendet, als das noch vor 10 bis 20 Jahren der Fall war. Wir finden, dass der Baustoff Holz eine natürliche Alternative zu glatten Fliesen und heißem Stein darstellt.

Holzterrassen sind bei unseren Kunden sehr beliebt. Das ist neben der Natürlichkeit des Werkstoffes und seiner warmen Farbtöne sicher auch auf die Gestaltungsmöglichkeiten zurückzuführen.
Wichtig ist, geeignete Holzarten zu verwenden, denn gerade die Holzterrasse am Haus muss einiges aushalten. Holz das im Freien verwendet wird ist Feuchtigkeit und UV-Strahlung unmittelbar ausgesetzt. Ist es nur vorübergehend nass, etwa bei einem Regenschauer, schadet das dem Material nicht. Ist das Holz jedoch über einen längeren Zeitraum nass, droht es zu faulen. Schon in der Planung kann man solche Situationen umgehen, indem man Holzarten verwendet, die entsprechend dauerhaft resistent sind.

Holz für den Außenbereich

Die Liste der geeigneten Hölzer für den Außenbereich wird unterschieden in heimische und nicht heimische Holzarten. Die Unterschiede der einzelnen Arten liegen jedoch vor allem an der Holzfeuchte und der Dichte. Daraus ergeben sich die unterschiedlichen Nutzungs- und Resistenzklassen. In der Resistenzklasse 5, der niedrigsten, findet man Hölzer wie Ahorn und Birke, auf die man jedoch im Außenbereich verzichten sollte.
Geeignete heimische Holzarten für den Garten sind Eiche, Robinie und bedingt Edelkastanie. Kiefer hat den Nachteil, dass es ein sehr faseriges Holz mit vielen Astlöchern und Harzblasen ist, was die Optik und Haptik der Terrasse einschränkt. Verwendbare Tropenhölzer sind beispielsweise Teak, Afzelia, Bangkirai, Bilinga, Kempas, Western Red Cedar oder Garapa.

Eine häufig gestellte Frage unserer Kunden ist auch, ob das Holz im Außenbereich geölt und behandelt werden muss. Bei den Tropenhölzern ist das nicht unbedingt notwendig. Aufgrund des feucht-warmen Klimas in ihrer Heimatregion habe sie eine große Menge an Holzplanken mit Astlöchernnatürlichen Ölen eingelagert. Lässt man die Terrasse unbehandelt, bildet sich nach spätestens einem Jahr eine silbergraue Patina. Die ist den meisten Menschen von Gartenmöbeln aus Teak bekannt. Die Färbung hat keine Auswirkung auf die Stabilität des Holzes. Das Behandeln des Holzes mit Öl hat daher rein optische Gründe. Das Bangkiraiholz behält dadurch beispielsweise seinen typischen rotbraunen Farbton. Wichtig ist, dass das Einölen regelmäßig wiederholt werden muss.

Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl des geeigneten Holzes für Ihre Terrasse.

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